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Auch in diesem Jahr stehen wieder einige „Outdoor-Aktivitäten“ in unserem Jahresplan.
Dazu gehören unsere naturkundliche Wanderung und die gemeinsame Zählung der Gartenvogel im Arboretum in Plauen.
Am 18.04.2026 trafen sich 20 Naturfreunde gegen 08:30 Uhr am Bahnhof Plauen-Jößnitz, um gemeinsam durch Nymphen- und Elstertal zu wandern, Vogelstimmen zu lauschen und Vögel und Pflanzen zu beobachten.
Zu Beginn der Wanderung machte Berthold Löckelt auf den von der Stadt Plauen geplante Ausbau der Plauenschen Straße aufmerksam. Im Zuge des Ausbaus sind über 40 Altlinden mit Stammdurchmessern von 40 bis 75 cm zur Fällung vorgesehen. Besonders schwerwiegend ist der Umstand, dass die 34 dokumentierten Baumhöhlen bereits am 02.09.2025 – vor dem Planfeststellungsbeschluss und ohne dokumentierte artenschutzrechtliche Ausnahmeprüfung – verschlossen wurden. Das dauerhafte Verschließen einer Baumhöhle verhindert zukünftige Nutzung, zerstört das Mikroklima der Höhlenstruktur und entzieht potenziellen Folgenutzerarten die Habitatstruktur. Der NABU Sachsen hat gemeinsam mit dem BUND Sachsen fristgerecht Stellung zum Planfeststellungsverfahren genommen.
Unter der Leitung von André Korndörfer ging unsere Wanderung bei herrlichem Frühlingswetter mit vielen Erläuterungen ins Nymphental. Schon hier konnten wir eine Vielzahl von Vögeln hören und sehen. Erläuterungen zu den unterschiedlichsten Pflanzen und Bäumen wurden von den Teilnehmern aufgesogen.
Weiter ging es dann im Elstertal entlang der Weißen Elster in Richtung Pfaffengut. Hier haben wir neben am Himmel balzenden Greivögeln am Flussufer eine Biberburg entdeckt. Und einige von uns hatten das Glück, zwei Biber in der Weißen Elster schwimmen zu sehen.
Auf dem Pfad der Bäume konnten wir viel über den jeweiligen Baum des Jahres erfahren. Auf diesem Pfad pflanzt die Stadt Plauen seit vielen Jahren jedes Jahr den Baum des Jahres.
Am Pfaffengut angekommen ging es weiter auf schönen Wanderwegen zum Ausgangspunkt zurück.
Die Gespräche während der Wanderung zeigten, dass Jung und Alt großes Interesse an den Vorgängen in Flora und Fauna hat und es wurde wieder einmal festgestellt, dass es in unserem wunderschönen Vogtland viele Juwelen zu entdecken gibt.
Nach gut vier Stunden verabschiedeten wir uns mit vielen neuen Eindrücken voneinander.
Großer Dank ging an André Korndörfer und Corin Unger, die mit ihrem unermesslichen Wissen zum Erfolg dieser Aktion beigetragen haben.
Im Rahmen der Stunde der Gartenvögel haben wir, wie schon seit vielen Jahren, zur gemeinsamen Gartenvogelzählung aufgerufen. Treffpunkt war am 09.05.2026 um 09:00 im Arboretum in Plauen. Das Arboretum ist ein ehemaliger Friedhof, der zu einem Baumpark umgestaltet wurde und wird.
Die Ornithologen Corin Unger und Frank Müller begrüßten 15 Teilnehmer, unter ihnen erstmals ein Mensch mit Handicap. Eine Stunde lang schlenderten wir durch den Park, sahen, hörten und zählten Vögel auf dem Boden, in den Sträuchern und Bäumen sowie am Himmel.
Es mussten vielen Fragen beantwortet werden und fast jeder Teilnehmer berichtete über seine Erlebnisse mit der Vogelwelt. Frank Müller hatte sein Spektiv mitgebracht. An der einen oder anderen Stelle richtete es auf besondere Beobachtungen aus. So z.B. an einen Nistkasten, der öfter von einem Trauerschnäpper angeflogen wurde. Einige Teilnehmer haben Vögel, die wir hier entdeckten, vorher noch nie wahrgenommen. Die fundierten Erklärungen von Corin und Frank lösten bei Teilnehmern Erstaunen und Verwunderung aus.
Die Stunde verging wie im Fluge und wir waren über die Anzahl der Vögel in diesem doch verhältnismäßig kleinem Park mitten in der Stadt erstaunt.
Am nächsten Tag konnte ich dann einen Bericht über unsere Vogelzählung auf der Homepage von Steffen Marquardt lesen. In diesem für mich beeindruckenden Bericht wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit und ohne Handicap die Natur um sich herum wahrnehmen. Hier https://margy-plauen.de/2026/05/10/vogelzaehlung-im-arboretum-ich-sah-kaum-voegel-und-trotzdem-waren-87-da/ könnt ihr auch das Ergebnis unserer Stunde der Gartenvögel nachlesen.
Schon morgens um 07:00 Uhr trafen sich in Bobenneukirchen 10 Teilnehmer zu einer Vogelstimmenwanderung unter Leitung von Edgar Schönweiß. Die Wanderung führte vom Dorfplatz zur Vorsperre der Talsperre Dröda und über den Sportplatz zurück ins Dorf. 35 Vogelarten wurden gesehen bzw. gehört. Es war eine nette, angenehme Gruppe und wieder eine schöne Tour mit interessanten Infos und Anekdoten.
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